Andalusien

Auf den Spuren der Toleranz

Fast acht Jahrhunderte lang erlebte die Iberische Halbinsel eine der faszinierendsten Zeiten nicht nur des Landes, sondern ganz Europas: Die Epoche des maurischen Spanien, von den Arabern Bilad al-Andalus genannt.

Die Vermischung verschiedener Rassen, Religionen und Kulturen führte zum Entstehen einer brillanten Zivilisation, unter der die Künste und die Wissenschaften blühten, eine subtile Architektur geschaffen wurde und eine strahlende, sinnliche Poesie entstand. Kultureller Mittelpunkt Europas, Brücke zwischen Orient und Okzident, Wiege einer prächtigen, ausgefeilten Zivilisation.

Aus dem Zusammenspiel christlichen und maurischen Erbes entstand eine reiche, eigenständige und unverwechselbare Kultur mit den heute zu besichtigenden, beeindruckenden maurischen Palästen und Kathedralen, in denen sich auch der Reichtum der früheren Seefahrermacht widerspiegelt, orientalische Gärten, weiße Dörfer und Olivenhaine.